Wie alles begann

Es war im Jahr 2003, als ich meine Leidenschaft fürs Schreiben entdeckt habe. Ich habe einfach darauf losgeschrieben, und was dabei entstanden ist, ist ein Buch, mit dem Titel: Die Alfon Reportage. Geplant hatte ich zunächst nur zwei Teile. Teil 1 sollte davon handeln wie Alfon aufgrund seiner Tollpatschigkeit nach und nach alles verliert, Teil 2 handelt davon, wie der arme Alfon vom Obdachlosen zum Millionär wird. Das Manuskript dieses Teils ist lange fertig, doch veröffentlicht habe ich es nie. Zunächst habe ich es zurückgehalten, weil mir eine Vorgeschichte eingefallen ist, somit wurde es zu einer Trilogie, die jedoch bis auf den heutigen Tag unvollständig geblieben ist, denn es kam nur noch zur Veröffentlichung der Vorgeschichte. Der Buchtitel dieses Buches lautet Alfon Zero . Zero steht für „Null“, was sich sowohl auf den Titelheld Alfon, (der sich so fühlt) als auch auf die Tatsache bezieht, dass es sich um die Vorgeschichte zur 30tägigen Alfon Reportage handelt. Daher auch der Untertitel: „Die Tage vor den Tagen“. Eigentlich wollte ich danach den letzten Teil der Tribologie rausbringen, das Manuskript zum Buch vom Obdachlosen zum Millionär hatte ich bereits fertig, doch leider habe ich resigniert. Letztlich war ich selbst zum Alfon geworden, denn die meisten haben mich damals belächelt, zumindest was das direkte Umfeld betrifft. Dies zumal die 1.Auflage der Alfon Reportage ohne Rechtschreibkorrektur veröffentlicht wurde. Ich war davon ausgegangen, der Verlag würde die Korrektur übernehmen, doch das Manuskript wurde 1:1 gedruckt und genauso kam das Buch in den Handel.

 

Erstaunlicherweise gab es dennoch Leute, die immer noch an mein Buchprojekt über den Chaoten Alfon Bommel geglaubt haben, und das sind einige der Mitglieder meiner SWR3 Community-Gruppe. Die Gruppe heißt "Rettet Alfon" und das erstaunliche ist, dass sie immer noch existiert und weiterhin zu den aktivsten Gruppen der SWR3-Community zählt. Teilweise sind es noch dieselben Leute. Ich, der ich die Gruppe gegründet habe, bin damals ausgetreten, weil ich resigniert habe und Alfon nur noch mit etwas Negativem verbinden konnte. Zwischenzeitlich ist mir bewusst geworden, dass ich zu viel erwartet hatte, es kommt in erster Linie nicht darauf an, Bestseller zu schreiben, sondern zu Schreiben, weil es mir Spaß macht. Und weil ich diese Freudigkeit am Schreiben wieder für mich entdeckt habe, plane ich die Veröffentlichung eines der Tagebücher des A. Bommel.

Buchtitel: Animal Pradise - – Haustier müsste man(n) sein. Untertitel: Der leidgeplagte Ehemann A.Bommel packt aus. Hier war das Manuskript bereits zur Hälfte fertig als ich damals die Flinte ins Korn geworfen habe, nun möchte ich es zu Ende schreiben. Eventuell wird es auch neue Auflagen der beiden vergriffenen Bücher geben, von denen aktuell nur noch gebrauchte Exemplare erhältlich sind...